Depotmanagement

Wenn es um die Verwaltung Ihrer Gelder geht, sollten sie als Anleger genauso korrekt vorgehen wie ein Buchhalter. Je höher Ihr Risiko ist, das sie eingehen, desto wichtiger ist es für Sie, dass Sie jederzeit den Überblick über Gewinn oder Verlust im Gesamtdepot und über die Verzinsung des Gesamtkapitals behalten. Die einfachste Lösung ist die Einrichtung eines eigenen Kontos für Ihre Anlage. Damit haben Sie einen besseren Überblick. Hinzu kommt, dass Kontokosten steuerlich absetzbar sind wenn Dividendengutschriften, Zinserträge und Anlagengewinne versteuert werden müssen.

Ein Depot bei der Bank ist eine sehr bequeme Sache. Abgesehen davon, dass die Bank Ihre Papiere sicher verwahrt, erledigt sie auch noch so lästige Sachen wie das Kuoponschnippeln von den Aktien für den Anleger. Dafür kassiert die Bank natürlich Gebühren und bekommt von vielen ihrer Anleger dafür das Depotstimmrecht. Da Sie als Aktionär auch Mitinhaber der Aktiengesellschaft sind, dürfen Sie auf der Hauptversammlung sprechen und über die Geschäftpolitik abstimmen. Der Gang zur Hauptversammlung lohnt sich jedoch nur für wenige Anleger. Die Bank benachrichtigt Sie als Aktionär über den Termin der Hauptversammlung und bietet Ihnen die Ausübung Ihres Stimmrechts an.